Frische Kresse anbauen auf der Fensterbank

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Für frische Kresse muss man nicht auf den Wochenmarkt – auf der Fensterbank selbst Kresse anbauen funktioniert prima

Gesunde eiweißreiche Kresse schmeckt hervorragend, unbehandelt auf dem Brot oder auch kurz in der Pfanne geröstet. Doch wo bekommt man ständig frische Kresse? Kresse anbauen funktioniert prima auf der eigenen Fensterbank, das haben nicht nur die Gesundheitsapostel entdeckt. Es hat sich inzwischen weitläufig herumgesprochen.

Kresse anbauen auf der Fensterbank

Als allererstes sucht man sich eine Fensterbank, die zu West- oder Südseite ausgerichtet ist. Denn je heller, je schneller! Je nach Bedarf nimmt man ein oder mehrere Schalen oder Teller, die man mit saugfähigem Material belegt. Bewährt haben sich Haushaltspapier, oder saubere dünne Schwammtücher. Wer sich für Haushaltstücker (Zewa oder ähnliche) entscheidet, sollte die Gefäße mit mindestens zwei Lagen dieser Haushaltstücher auslegen, dann trocknen die Kressesprösslinge nicht so leicht aus, wenn man mal vergisst, die Kressesamen zu wässern.

Kresse aussäen

Anschließend verteilt man die Kresse-Samen gleichmäßig auf das ausgelegte Haushaltspapier. Bitte darauf achten, dass die Kresse gleichmäßig verteilt wird. Man kann je nach Bedarf schon ziemlich dicht streuen, denn ein Teller Kresse reicht mal gerade für ein gutes Butterbrot.

Einmal ausgesät, muss die Kresse nur noch angefeuchtet werden. Dies geschieht problemlos mit einer Sprühflasche. Bitte keine Gießkanne verwenden, denn der Wasserstrahl würde die Kresse nur in die Mitte des Gefäßes spülen. Beim ersten Wässern darf man mit dem Wasser etwas großzügig umgehen, denn das untergelegte Papier saugt schnell das Wasser auf, so dass für die Kresse nichts mehr übrig bleibt.

Kresse ernten

Spätestens nach 8 bis 14 Tagen kann man die erste frische eigene Kresse ernten. Abhängig von Licht und Wärme kann man schon mal ein paar Tage später oder früher ernten, aber im Schnitt sind es ziemlich genau zehn Tage.  Selbst im Winter, wenn die Temperaturen im Haus um die 20 Grad liegen, kann man nach 10 Tagen die erste Kresse ernten. Ich säe im Winter regelmäßig die Kresse von Kiepenkerl aus. Diese “glatte Kresse” hat im Vergleich zu anderen Sorten recht große Blätter, der Geruch und der Geschmack ist recht würzig. Einfach ausprobieren, man kann nicht viel falsch machen, denn die Kiepenkerl Kresse gibt’s schon für wenige Cent hier bei Amazon.

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Tipp:
Eine Schale Kresse auf den Schreibtisch im Büro und die Tüte Süßigkeiten zu Hause lassen. Macht schlank und schmeckt gut. Die Kollegen lassen sich gut und gerne anstecken vom Kressevirus. Nicht selten sieht man Kolonien von Untertassen mit Kresse in den Büros, die nicht nur zur Mittagspause verzehrt wird.

1 Kommentar… add one
Sambraus 2. Dezember 2013, 10:12

Wir haben es getestet. Drei Kollegen, drei Kresseschalen. Nach einer Woche konnten wir die ersten Stängel ernten. Man muss sich dran gewöhnen, schmeckt anders als Schokolade. 🙂 Wir halten durch und begeistern bestimmt noch andere Kollegen. B-)

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