Optimales Rasen düngen mit dem richtigen Rasendünger – Eine Anleitung von A-Z

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Rasen düngen und bewässern, das Ergebnis lässt sich sehenEin kräftiger Rasen wächst nicht von alleine, nur wenn das Rasen düngen in Kombination dem dem Mähen und Wässern optimal geschieht, wachsen die Grashalme zu einem dichten Teppich heran. Die Realität sieht nicht selten anders aus. Oftmals bleibt die Wunschvorstellung vom saftig grünen Rasen ein unerreichter Traum, weil lichte Stellen, gelbe Grashalme oder Moosbewuchs das Idealbild zerstören.

Und genau deshalb beschreibe ich hier auf der Seite, wie es richtig funktioniert und welche Rasendünger ideal für Ihren Rasen sind.

Darf der neu angelegte Rollrasen gedüngt werden?

Rasendünger schaffen Abhilfe, denn sie verbessern die Bodenqualität, stärken die Grashalme und machen sie widerstandsfähig. Rasen sind häufig großen Strapazen ausgesetzt, wenn sie als Spielfläche oder als Areal für Gartenpartys dienen. Rasen richtig düngen hält die Grünfläche fit, damit sie auch große Beanspruchung unbeschadet übersteht. Auch bei neu angelegtem Rollrasen ist eine mäßige organische Düngergabe sinnvoll.

Rasen düngen und bewässern

Welche verschiedenen Dünger gibt es für den Rasen?

Zur Nährstoffversorgung der Grasfläche stehen unterschiedliche Rasendünger zur Auswahl. Sie unterscheiden sich in ihrem Aussehen und in ihrer Zusammensetzung. Die im Dünger enthaltenen Komponenten verfügen über differenzierte Wirkungsweisen. Weiterführendes und Anleitungen zum Thema grüner Rasen gibt es auch bei der Deutschen Rasengesellschaft e. V. DRG.

Mineralischer Dünger

In Salzen gebundene Nährstoffe, die bei der Bergbau-Mineralgewinnung als Nebenprodukte anfallen, werden als mineralische oder anorganische Dünger bezeichnet. Die im Handel erhältlichen Rasendünger mineralischen Ursprungs sind stets mit der tatsächlichen Zusammensetzung gekennzeichnet, was eine gezielte Anwendung ermöglicht. Mineralischer Rasendünger besitzt den Vorteil, dass er sehr schnell wirkt. Schon nach wenigen Tagen macht sich das düngen des Rasens bemerkbar, weshalb sich Mineraldünger besonders für den strapazierten Rasen gut eignet.

Die Wirkungszeiträume unterscheiden sich von Produkt zu Produkt, manchmal sind die Nährstoffe schon nach drei Wochen nahezu aufgebraucht. Bei mit Harzen umgebenen Nährsalzkügelchen handelt es sich um Langzeitdünger, die ihre Wirkstoffe über einen längeren Zeitraum abgeben. Rollrasen verbrennt leicht bei einer mineralischen Düngung, daher eignen sich organische Dünger oder Mischungen bei Fertigrasen besser.

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Organische Dünger

Organische Dünger beinhalten Abbauprodukte aus der Natur. Die darin enthaltenen Nährstoffe sind in den organischen Materialien gebunden, die sich mit Hilfe von Kleinstlebewesen und Bodenorganismen im Laufe der Zeit zu Humus verwandeln. Humus führt den Pflanzen seine Nährstoffe nur langsam zu, weshalb eventuell eine rein organische Düngung zur bestmöglichen Rasenpflege nicht ausreicht.

Moosbildung ist oftmals die Folge einer Unterversorgung. Zu den organischen Düngern zählt die Komposterde, die in feiner Konsistenz auf dem Rasen ausgebracht werden kann. Hornspäne und Knochenmehl sind weitere Möglichkeiten zur organischen Düngung. Der Handel bietet Fertigprodukte an, die teilweise mit mineralischem Dünger angereichert sind. In Granulatform lässt sich organischer Dünger auch mit einem Düngerstreuwagen ausbringen. Humus lockert den Boden auf und verleiht ihm eine höhere Wasserspeicherkraft, was dem Rasen bei einer organischen Düngung nebenbei zugute kommt.

Rasen mit den richtigen Komponenten düngen

Rasen düngen mit organischen oder mineralischen Düngern

Rasen düngen mit organischen oder mineralischen Düngern

Idealerweise wird der Rasen mit einem organisch-mineralischen Mehrnährstoffdünger versorgt. Mit ihm ist sichergestellt, dass sowohl unmittelbar als auch langfristig Nährstoffe zur Verfügung stehen. Der Anteil an Mineraldünger wirkt sofort und die organische Düngerkomponente trägt auf längere Sicht zur optimalen Rasenpflege bei.

Eine Zusammensetzung von 15 % Stickstoff, 5 % Phosphor, 8 % Kalium, 3 % Magnesium, 3 % Schwefel und 0,5 % Eisen entspricht erfahrungsgemäß in etwa den Bedürfnissen des Rasens. Rein mineralischer Rasendünger wird häufig als NPK 20-5-8 mit Magnesium- und Eisen-Anteilen angeboten. Eine durchgeführte Bodenprobe gibt Aufschluss, welche Nährstoffe fehlen und dem Rasen zugeführt werden sollten. Auf der Seite von Hans Löwer findet man detailllierte Rechenbeispiele für den Nährstoffverbrauch verschiedenener Rasenarten und die richtigen Nährstoffgaben.

Die Wirkungsweise der einzelnen Bestandteile:

  • N = Stickstoff: Unterstützt das Wachstum und sorgt für kräftige Grashalme.
  • P = Phosphor: Braucht der Rasen, um starke Wurzeln bilden zu können.
  • K = Kalium: Schützt den Rasen vor Krankheiten und macht ihn widerstandsfähig gegen äußere Einflüsse wie starke Beanspruchung, Frost und Trockenheit.
  • Mg = Magnesium: Gibt dem Rasen ein sattes Grün.
  • S = Schwefel: Reduziert die Gefahr von Pilzbefall.
  • Fe = Eisen: Verhindert, dass der Rasen gelb wird und Moos und Unkraut wächst.

Spezial-Dünger gegen Moos – Eisensulfat als Moosverdränger

Moos tritt im Rasen vor allem bei verdichteten Böden mit Staunässe, Nährstoffmangel, zu wenig Licht und zu tiefem bzw. zu seltenem Rasenschnitt auf. Das Vertikutieren und das Auflockern des Bodens mit Sand stellen geeignete Maßnahmen gegen Moosbewuchs dar.

Rasen düngen mit Eisensulfat trägt ebenfalls zur Moosvernichtung bei. Stärkerer Moosbefall lässt sich mit einem Moosverdränger mit wasserlöslichem Eisen als Eisensulfat wirkungsvoll bekämpfen. Die Anwendungen erfolgen am besten im Frühjahr und zu Beginn des Herbstes. Bei starker Beanspruchung des Rasens sollte diese spezielle Rasenpflege nach etwa 10 Wochen wiederholt werden.

 

“Was den Afrikanern ihre Oasen, ist den Deutschen ihr Rasen”

 

Wann wird der Rasen gedüngt?

Die erste Düngung nach dem Säen erfolgt nach dem dritten Rasenschnitt. Vorher benötigen die heranwachsenden Grashalme in erster Linie ausreichend Feuchtigkeit. Rollrasen bzw. Fertigrasen sollte bald nach dem Ausrollen mit Nährstoffen versorgt werden, damit die Wurzeln gut in den Untergrund einwachsen. Kahle Stellen und gelbe oder braun werdende Halme sind immer ein Zeichen für Nährstoffmangel und ein Alarmsignal für eine dringend notwendige Rasendüngung. Ein separater Absatz weiter unten geht auf das Thema » Wann Rasen düngen « näher ein.

Wie oft düngt man den Rasen?

Bei extrem kargen Böden empfehlen sich jährlich drei Düngemaßnahmen im dreimonatigen Abstand und zwar im März, im Juni und im September. Ein sehr strapazierter Rasen sollte gleichfalls dreimal im Jahr gedüngt werden, damit er die nötige Kraft zur ständigen Regeneration aufbringen kann. Normalerweise reichen jedoch zweimalige Düngungen im Jahr aus. Die geeigneten Zeiten sind Frühjahr und Herbst.

Den Rasen im Frühjahr düngen?

Eine lange und kalte Winterzeit mit wenig Sonne und viel Feuchtigkeit setzt dem Rasen zu. Der ausgelaugte Boden benötigt deshalb im März oder im April eine Verjüngungskur in der Form einer Rasendüngung. Weil im Frühjahr der Hauptaugenmerk auf einem gesunden Wachstum liegt, darf der Rasendünger einen etwas höheren Stickstoff-Anteil aufweisen.

Rasen im Herbst düngen

Geeignete Monate zur herbstlichen Düngung sind September und Oktober. Zu dieser Zeit besitzen die Graspflanzen nur noch ein Fünftel ihrer Wachstumskraft vom Frühjahr, weshalb der Stickstoff-Anteil etwas geringer gewählt werden sollte. Ansonsten konzentriert sich der Rasen über den Winter zu sehr auf die Produktion von neuen Grashalmen. Stattdessen muss er sich im Herbst für die bevorstehende Kälte wappnen. Ein höherer Kalium-Anteil beim herbstlichen Düngen des Rasens stärkt die Widerstandskraft des Grases. Magnesium erhält den Rasen auch im Winter grün.

Dünger ausbringen

Zum Verteilen des Rasendüngers stehen unterschiedliche Methoden zur Auswahl. Welche letztendlich den Vorzug erhält, hängt wahrscheinlich mit der Größe des Rasens zusammen. Bezüglich der Menge verschafft die Düngerempfehlung auf der Verpackung eine gute Orientierung. Weil die einzelnen Produkte verschieden zusammengesetzt sind, ist eine pauschale Mengenangabe schwierig. Als grober Richtwert gelten 30 g Rasendünger pro Quadratmeter im Jahr.

Rasendünger von Hand ausbringen

Rasen per Hand düngen setzt eine gewisse Übung voraus. Zu groß ist die Gefahr, dass Rasenstücke überdüngt werden, während andere Flächen leer ausgehen. Am besten wird der Rasen in Abschnitte aufgeteilt, für die der Dünger jeweils extra abgewogen wird. Das Ausstreuen erfolgt breitwürfig, um eine Streifenbildung des Rasens aufgrund von zu viel Dünger auszuschließen. Je kleiner der Rasen, desto einfacher lässt sich der Rasendünger per Hand einheitlich verteilen.

Rasendünger mit dem Handstreuer ausbringen

Mit einem batteriebetriebenen Handstreuer den Rasendünger ausbringen, garantiert ein gleichmäßiges Ausbringen. Das Streuen erfolgt auf Knopfdruck in der vorher eingestellten Streubreite, wobei von 50 cm bis 250 cm alle Maße möglich sind.

Rasendünger mit dem Streuwagen ausbringen

Für einen großen Rasen lohnt sich die Anschaffung eines Schleuderstreuwagens, der sich individuell auf Granulatstärke und Streubreite ausrichten lässt. Einen großen Vorteil stellt das hohe Einfüllvolumen dar, so dass eine große Fläche auf einmal gedüngt werden kann.

Worauf sollte man sonst noch beim Düngen achten?

Düngen alleine reicht nicht aus. Eine perfekte Rasenpflege schließt das regelmäßige Mähen und das korrekte Wässern ein. Im Sommer genügen zwei- bis dreimalige Wassergaben pro Woche, die jedoch so intensiv ausfallen sollten, dass auch die unteren Wurzeln etwas davon haben. Und bitte den Rasen nicht zu kurz mähen. Das Unkraut und das Moos erhalten richtig viel Auftrieb, wenn man den Rasen zu kurz hält. Läßt man den Rasen hingegen etwas höher wachsen, haben das Unkraut und die Moose viel weniger Chancen sich auszubreiten. Probieren sie es aus, es hilft garantiert.

  1. Schattenrasen düngen
    Für Flächen, die nur wenig direktes Sonnenlicht erhalten, empfiehlt sich das Säen von speziellen Rasenmischungen und das Düngen mit geeigneten Produkten. Liegen die ungünstigen Lichtverhältnisse unter Bäumen, sollte das Düngen des Rasens möglichst früh im Jahr geschehen, solange die Bäume noch kein Laub tragen und die Sonne besser durchscheinen kann. Das Ausbringen von Kalk reduziert den Säuregehalt des Bodens, was dem Rasen im Schatten ebenfalls zugute kommt.
  2. Nach dem Vertikutieren düngen?
    Vertikutieren und danach den Rasen düngen wirkt sich sehr gut auf das Wachstum des Rasens aus. In diesem Fall benötigt der Rasen jedoch nach dem Düngen viel Feuchtigkeit, weil das Gras sonst leicht verbrennt.
  3. Rasen düngen bei Regen
    Granulatdünger benötigt Feuchtigkeit, damit er sich auflöst und in den Boden eindringt. Ein Regenschauer direkt nach dem Düngen wäre somit die ideale Variante. Sind die Halme bereits nass, bleibt der Dünger an ihnen kleben. Das Salz im Dünger entzieht den Grashalmen Feuchtigkeit und sie vertrocknen. Deshalb sollte weder direkt nach einem Regen noch während eines Regenschauers Rasendünger ausgebracht werden.
  4. Rasendünger mit Langzeitwirkung
    Ein Langzeitdünger beschert dem Rasen für lange Zeit ein sattes Grün, so dass zweimal Rasen düngen im Jahr ausreicht. Ansonsten lohnt es sich, beim Rasendünger auf Qualität zu achten, denn davon profitiert nicht nur der Rasen, sondern auch der Gartenbesitzer, der sich in einem attraktiven Grünbereich sicherlich am wohlsten fühlt.

Rasendünger

Mit welchem Rasendünger lässt sich das beste Ergebnis erzielen?

Die Wahl des richtigen Rasendüngers gestaltet sich manchmal gar nicht so einfach, denn es existiert keine allgemeingültige Lösung, die für jeden Rasen passt. Die Bodenverhältnisse müssen bei der Auswahl des Düngers ebenso einfließen wie die Lage des Rasens.

Prinzipiell benötigt ein Schattenrasen weniger Nährstoffe als eine Grasfläche, die ständig der direkten Sonnenbestrahlung ausgesetzt ist. Ein Test zur Bodenanalyse bestimmt den ph-Wert des Bodens, der idealerweise zwischen 6 und 6,5 liegt. Starke Moosbildung weist zumeist auf einen zu sauren Boden hin. Empfohlen wird dreimaliges Düngen pro Jahr und zwar im Frühjahr zum Wachstumsbeginn im März oder April und im Mai. Damit der Rasen gut über den Winter kommt, sollte er auch noch im Herbst gedüngt werden.

Mit der angemessenen Rezeptur den Rasen düngen

Die Rasendünger aus dem Handel besitzen den großen Vorteil, dass die Zusammensetzung der Nährstoffe bekannt ist. Somit lassen sich vorhandene Defizite optimal korrigieren. Compo bietet deshalb ein breites Rasendüngersortiment an, so dass der Dünger nach den jeweiligen Bedürfnissen ausgesucht werden kann.

Bei der Verwendung von Blaukorn sollte auf die Dosierung geachtet werden, um eine Überdüngung zu vermeiden. Regelmäßig im Frühjahr und im Herbst gibt es auch bei Aldi verhältnismäßig kostengünstige Rasendünger zu kaufen. Stiftung Warentest befasste sich bislang noch nicht allzu intensiv mit dem Thema Rasendüngen, fand aber heraus, dass zahlreiche Rasen an Humusmangel leiden, was sich mit mineralischem Dünger nicht verbessern lässt. Als Gegenmaßnahme eignen sich gelegentliche Kompostgaben sehr gut.

Innerhalb der Kategorie Rasendünger werden sowohl die verschiedenen Möglichkeiten als auch die unterschiedlichen Produkte aus dem Handel vorgestellt.
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Oscorna Bodenaktivator – für fruchtbare Böden

Der Markenname „Oscorna“ steht für Dünger und Pflanzenpflegeprodukte, die ausschließlich aus natürlichen Rohstoffen bestehen. Die Kraft der Natur nutzen bedeutet, den Boden so zu aktivieren, dass er kräftige Pflanzen hervorbringt. Dazu bedarf es Mikroorganismen, die den Boden beleben.

Bodenfruchtbarkeit geht mit dem Humusgehalt einher. Die organischen Substanzen im Oscorna Bodenaktivator verändern die Bodenstruktur und bringen den Gartenboden in eine biologische Ausgewogenheit. Unterstützt wird der Bodenaktivator vom Oscorna Dünger, der für unterschiedliche Einsatzfelder zur Verfügung steht.

Im Bodenaktivator von Oscorna steckt reine Natur als Voraussetzung für lebendigen Boden, der dem Rasen sowie allen Nutz- und Zierpflanzen die beste Grundlage bietet.

Nachstehend die Vorteile im Überblick:

  • Der Oscorna von Oscorna führt zu einer positiven Veränderung der Bodenstruktur.
  • Die organischen Substanzen im Produkt erhöhen den Humusanteil im Boden.
  • Mit der Vermehrung der Mikroorganismen entsteht ein ökologisches Gleichgewicht.
  • Regenwürmer siedeln sich an, die wiederum für eine gute Durchlüftung des Bodens sorgen.
  • Der erhöhte Sauerstoffanteil kommt den Pflanzen zugute.
  • Feuchtigkeit und Wärme werden im Erdreich länger gespeichert.
  • Algenkalk bringt sauren Boden in einen optimalen ph-Bereich.
  • Verdichteter Boden lockert sich nach und nach auf.
  • Durch die Tonminerale im Bodenaktivator können die Gewächse die Nährstoffe im Boden intensiver nutzen.

Bodenaktivator für den Rasen

Auch der Rasen benötigt Maßnahmen, die zu einer Bodenverbesserung führen. Ohne Pflege verfilzen die Wurzeln, was Staunässe begünstigt. Den Gräsern mangelt es an Luft und Nährstoffen und der Boden übersäuert. Die Folgen sind braune Stellen, Vermoosung und Pilzkrankheiten. Bezüglich des Rasens sorgt der Oscorna Bodenaktivator in Verbindung mit Oscorna Rasaflor für ein kräftiges und einheitliches Grün mit dichtem Wuchs.

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Oscorma Bodenaktivator Zusammensetzung

Neben organischen Rohstoffen ist der Bodenaktivator von Oscorna mit nachstehenden Naturmineralien angereichert:

  • Stickstoff
  • Kali
  • Phosphat
  • Calcium
  • Magnesium
  • und weiteren Spurenelementen

Bodenaktivator wie ausbringen?

Der Bodenaktivator lässt sich wie jeder andere Rasendünger bequem mit einem Streuwagen auf dem Rasen oder im Garten verteilen. Mit Hilfe der Einstellung am Gerät erhält der Boden die richtige Dosis. Steht kein Streuwagen zur Verfügung, muss die Menge nach der zu versorgenden Fläche abgewogen und gleichmäßig ausgeworfen werden.

Oscorna Bodenaktivator Aufwandmenge

Für Beete, auf denen Zier- oder Nutzpflanzen wachsen, empfehlen sich pro Quadratmeter 200 g Bodenaktivator im Frühjahr und im Juli oder August nochmals 100 g/m². Beim Rasen liegt die günstigste Menge bei 150-200 g/m² zur Regeneration. Idealerweise wird als Kombi-Kur auch gleich noch 50 g/m² Oscorna Rasaflor hinzugefügt.

Dieser Oscorna Dünger für den Rasen liefert alle wichtigen Nährstoffe. Die Versorgung mit Oscorna Bodenaktivator und Oscorna Rasaflor in einem Arbeitsgang sollte gleich nach dem Vertikutieren erfolgen, egal zu welcher Jahreszeit. Ist der Rasen soweit in Ordnung, genügen jeweils 50 g/m² Oscorna Rasaflor im Frühjahr, Sommer und Herbst.

Oscorna Animalin für köstliches Obst und Gemüse

Der Ertrag im Nutzgarten steht im engen Zusammenhang mit den Nährstoffen, die den Beeten zugeführt werden. Der Oscorna Bodenaktivator legt die Basis für einen furchtbaren Boden und der Spezialdünger Oscorna Animalin verfügt über die Komponenten, die qualitativ hochwertiges Obst und Gemüse erzeugen.

Eine erfolgreiche Ernte erfüllt jeden Hobbygärtner mit Stolz. Doch nicht nur die Menge entscheidet, auch der Geschmack der Früchte lässt sich mit dem Oscorna Aktivator deutlich steigern.

Azet Rasendünger

Für den Biogarten bestens geeignet, denn der Azet Rasendünger besteht zu 100 % aus organischen Bestandteilen

Insgesamt vier Sorten Azet Rasendünger werden von der Firma Neudorff hergestellt. Der Vertrieb der Produkte erfolgt über ein breitgefächertes Händlernetz. Jedes gute Fachgeschäft für Garten und Pflanzen bietet seinen Kunden Azet Rasendünger zur optimalen Rasenpflege an. Viele Baumärkte, wie Hornbach, Toom, Hagebau und Baywa, haben Neudorff Rasendünger ebenfalls im Sortiment ihrer Gartenabteilung. An der gelb-grünen Verpackung mit roter Artikelaufschrift sind die Neudorff Rasendünger leicht erkennbar. Ein einziges Rasendüngerprodukt von Neudorff ist mit Mineralstoffanteilen angereichert. Dieser Dünger wird deshalb vom Hersteller nicht als Azet Rasendünger, sondern als Rasendünger Spezial bezeichnet.

Biogärtner bevorzugen Azet Rasendünger

Blaukorn Dünger, der sicherlich bekannteste Mineralstoffdünger, wird von Biogärtnern eher gemieden. Fehlende organische Bestandteile bieten keine Möglichkeit zur Humusbildung. Der Boden wird mit der Zeit immer karger und das Regenwasser schwemmt den Dünger relativ schnell in tiefere Bodenschichten. Azet Rasendünger besteht dagegen aus pflanzlichen Stoffen, tierischen Nebenprodukten und aus Fermentationsrückständen pflanzlichen Ursprungs. Im Dünger befinden sich zudem lebende Mikroorganismen, die zu einem aktiven Bodenleben beitragen. Azet Rasendünger eignet sich vor allem für den Haus- und Kleingarten. Für den Profieinsatz empfiehlt sich eher der Compo Rasendünger, der Golf- und Sportrasen sowie öffentliche Anlagen mit Nährstoffen versorgt, damit die großen Rasenflächen vorteilhaft wachsen.

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Sowohl Sofort- als auch Langzeitwirkung

Der Azet Rasendünger stellt den Gräsern unmittelbar Nährstoffe zur Verfügung. Weil es sich um einen organischen Dünger handelt, werden die einzelnen Bestandteile aber auch nach und nach an den Boden abgegeben. Somit ist gleichzeitig für eine Langzeitwirkung gesorgt. Dreimaliges Düngen pro Jahr hat sich als günstig erwiesen, wobei im September oder Oktober der Azet Herbstrasendünger den Vorzug erhalten sollte. Er bietet Idealvoraussetzungen für den Winter und sorgt für eine schnelle Regeneration im Frühjahr. Für einen neu ausgesäten Rasen steht der Azet RasenStartDünger bereit, der die jungen Gräser dicht und kräftig heranwachsen lässt.

Cuxin Rasendünger mit Magnesium und Eisen

Für mindestens 100 Tage ist der Rasen nach der Anwendung von Cuxin Rasendünger bestens mit Nährstoffen versorgt

Mit Cuxin Dünger wird als zusätzliches Herstellungsverfahren eine Kompostierung vorgenommen. Deshalb verfügen die Produkte über Huminstoffe, die aus abgestorbener Pflanzenbiomasse entstehen. Der Cuxin Rasendünger für den Herbst enthält darüber hinaus Eisen und Magnesium, um den Traum vom sattgrünen Rasenteppich zu realisieren.

Cuxin Mikro-Rasendünger

Als Gebinde mit 3 ½ kg, 10 kg oder 20 kg Fassungsvermögen ist der Cuxin Mikro-Rasendünger erhältlich. Er beeinflusst indirekt das Fernbleiben von Moos und unerwünschten Pflanzen und kommt deshalb einem Dünger mit Unkrautvernichter gleich. Die lebenden Mikroorganismen, die sich im Rasendünger befinden, übernehmen die Zersetzung des Rasenfilzes. Dadurch kann der Rasen wieder atmen. Gedüngt werden sollte im Frühjahr, im Sommer und im Herbst. Durch das sommerliche Rasen düngen findet während der heißen Monate kein Wachstumsrückgang statt. Frei werdende Lücken bieten normalerweise Unkräutern und Moos die beste Gelegenheit zum Sprießen. Die im Cuxin Dünger enthaltenen Nährstoffe sorgen für einen kräftigen Wuchs ohne Zwischenräume. Aufgrund der Konkurrenzstärke der Gräser erhalten keinerlei Unkräuter eine Chance zum Wachsen. Nachstehend sind die allgemein als störend empfundenen Pflanzen aufgelistet, die sich mit Vorliebe im Rasen ausbreiten:

  • Löwenzahn
  • Spitzwegerich
  • Breitwegerich
  • Günsel
  • Weißklee
  • Sauerklee
  • Ackerehrenpreis
  • Storchschnabel
  • Kleine Braunelle

Weitere Cuxin Rasendünger:

  1. Der Cuxin Rasendünger Spezial eignet sich hervorragend als Langzeitdünger. Er ist mit Eisen-Chelat angereichert, was die Chlorophyllbildung unterstützt. Eisenmangel geht in der Regel mit gelb werdendem Gras einher.
  2. Der Cuxin Rasendünger Herbst verfügt über einen Kaliumanteil, der sich positiv auf den Rasen während der Kälte auswirkt. Eisen und Magnesium halten den Rasen auch im Winter grün. Der für den Herbst bestimmte Rasendünger von Cuxin hinterlässt weder auf der Kleidung noch auf Trittplatten und Pflastern hässliche Flecken.
  3. Als Vorbeugungsmaßnahme gegen eine Versauerung des Bodens dient der Grün-Kalk von Cuxin. Der hohe Gehalt an Magnesium unterstützt eine satte Färbung der Grashalme. Der Grün-Kalk entspricht den Vorgaben eines biologischen Landbaus.

Cuxin Dünger oder Neudorff Rasendünger?

Sowohl der Cuxin Rasendünger als auch die Neudorff Rasendünger werden größtenteils auf organischer Basis hergestellt. Reine Kunstdünger, wie Blaukorn Dünger, besitzen keine organischen Substanzen, was einen Humusaufbau nicht zulässt, es sei denn, das Mähgut wird auf dem Rasen belassen. Die Mikroorganismen im Boden animieren die Freisetzung der Nährstoffe, vornehmlich während warmer und feuchter Witterung. Cuxin Dünger verfügt über einen Mineraldüngeranteil, der dem Rasen unmittelbar Nährstoffe zur Verfügung stellt.

Neudorff Rasendünger

Organische Substanzen bilden die Grundlage für die meisten Neudorff Rasendünger …

… lediglich beim Neudorff Rasendünger Spezial handelt es sich um eine organisch-mineralische Komponente. Der Standard Dünger von Neudorff ist in der 2,5 kg-Schachtel, im 5 kg-Beutel und im 10 kg- und 20 kg-Sack erhältlich.

Das Granulat, das sich sowohl mit dem Streuwagen als auch per Hand ausbringen lässt, sollte zwei- bis dreimal pro Jahr angewendet werden. Der Hersteller empfiehlt jeweils eine Menge von 50 g bis 100 g pro m². Der Neudorff Rasendünger mit der Zusammensetzung 9-3-5 (N-P-K) sorgt für ein dichtes Wachstum der Gräser, damit für Unkraut und Moos kein Platz mehr bleibt.

Ein spezieller Zusatznährstoff kräftigt die Wurzeln. Ähnlich wie der Compo Rasendünger Bio besteht der Neudorff Rasendünger aus natürlichen Rohstoffen. Die im Dünger vorhandenen Mikroorganismen unterstützen das natürliche Bodenleben.

Rasen düngen mit Neudorff

Nachstehende Produkte von Neudorff stehen als Rasendünger zur Auswahl:

  • Azet® RasenDünger
  • Neudorff RasenDünger Spezial
  • Azet® RasenStartDünger
  • Azet® HerbstRasenDünger

Einen Neudorff Rasendünger mit Unkrautvernichter gibt es bislang noch nicht, denn es wurde noch keine Lösung gefunden, die nicht in die Natur eingreift. Der von Neudorff angebotene Artikel Finalsan® AF UnkrautFrei Plus lässt auch die Rasengräser nicht mehr wachsen und eignet sich deshalb nur für separat stehende Unkrautpflanzen.

Neudorff Rasendünger Spezial

Als Langzeitdünger ist der Rasendünger Spezial von Neudorff vorgesehen. Der Mineralanteil in der Form von Stickstoff, Phosphor, Kalium, Ammoniumsulfat und Eisensulfat schenkt dem Rasen eine hohe Widerstandskraft gegen Frost und Trockenheit. Anders als nach dem Ausstreuen von Blaukorn-Dünger, dürfen Hunde und Katzen direkt nach der Anwendung wieder auf den Rasen, denn es besteht keine Vergiftungsgefahr für Haustiere. Der Neudorff Rasendünger Spezial ist im 5 kg-Gebinde verfügbar.

Neudorff Rasenstart Dünger

Der Starterdünger von Neudorff schenkt einem frisch angelegten Rasen die besten Voraussetzungen für einen dichten Wuchs. Für die jungen Graspflanzen besteht absolut keine Verbrennungsgefahr. Um Arbeit zu sparen, kann der Rasenstart Dünger zusammen mit den Grassamen auf die vorbereitete Fläche ausgebracht werden. Nachstehend eine Kurzbeschreibung zur Rasenneuanlage:

  1. Boden im Frühjahr umgraben und mindestens 2 Wochen ruhen lassen
  2. Boden aufreißen und feinkrümeln
  3. Saatgut ausbringen und düngen
  4. Regelmäßig wässern
  5. Erster Schnitt, wenn die Halme etwa 8 cm hoch sind

Neudorff Herbst-Rasendünger

Der rein organische Langzeitdünger ist mit Kalium für eine gute Überwinterung und mit Stickstoff für einen kräftigen Austrieb im Frühjahr ausgestattet. Wer einen Rasendünger mit Mineralstoffanteil bevorzugt, kann sich für den Cuxin Dünger für den Herbst entscheiden.

Neudorff Rasenaktivator

Falls dem Rasen Humus fehlt, empfiehlt sich zusätzlich zum Neudorff Rasendünger noch der Neudorff Rasenaktivator. Die Herstellung des Humuskonzentrates erfolgt mit natürlichen Rohstoffen unter der Nutzung von Braunkohle und Gesteinsmehl. Durch die Anwendung verbessert sich sowohl der Luft- als auch der Wasserhaushalt des Bodens.

Eignet sich Blaukorn-Dünger für den Rasen?

Ist Blaukorn Dünger für den Rasen geeignet oder nicht? – Darüber sind sich die Hobbygärtner nicht einig

Blaukorn zählt zu den Volldüngern, die auch als Mehrnährstoffdünger bezeichnet werden. Der erste Dünger dieser Art, den die BASF ab dem Jahre 1927 industriell herstellte, hieß Nitrophoska. Die Zusammensetzung dieses Wortes leitet sich vom lateinischen Begriff Nitrogenium für Stickstoff sowie von den Anfangsbuchstaben von Phosphor und Kalium ab.

Diese drei Stoffe stellen die wichtigsten Inhaltsstoffe von mineralischem Dünger dar. Je nach Ausführung sind noch Magnesium, Schwefel und andere Spurennährstoffe beigefügt. Das klassische Blaukorn verfügt über die Zusammensetzung 12/12/17 (+2). Bei Düngern wird immer zuerst der Anteil des Stoffstoffs (N) genannt. Es folgen Phosphat (P) und Kalium (K). In Klammern stehen die Zusätze, in diesem Fall 2 % Magnesiumsulfat. Das Premium Blaukorn von Compo besitzt mit 15/3/20 (+3) eine andere Zusammensetzung.

Die Wirkungsweise von Blaukorn

Blaukorn Rasendünger

Ist Blaukorn zum Rasen düngen geeignet? Die Gärtner sind sich nicht einig.

Die blauen Granulatkügelchen des Blaukorns lösen sich erst nach dem Kontakt mit Wasser auf. Die Nährstoffe dringen bei Regen oder während des Wässerns in den Boden ein. Anders als organische Dünger, wie etwa Hornspäne, die ihre Inhaltsstoffe nach und nach abgeben, stellt das Blaukorn seine Ingredienzen gleich zur Verfügung. Blaukorn eignet sich deshalb insbesondere für Sofortmaßnahmen, wenn zum Beispiel ein Rasen bereits sichtbare Mängel aufweist. Das Gras kann sich schnell an den Nährstoffen bedienen und eine baldige Erholung des Rasens rückt in greifbare Nähe.

Mit Blaukorn den Rasen düngen

Bei der Verwendung von Blaukorn für den Rasen gibt es ein paar Regeln zu beachten, ansonsten fällt das Ergebnis nicht zufriedenstellend aus.

  1. Das Ausbringen von Blaukorn sollte idealerweise auf trockenem Rasen erfolgen.
  2. Bei allzu großer Hitze kein Blaukorn verwenden, denn sonst besteht die Gefahr, dass das Blaukorn den Rasen verbrennt.
  3. Die besten Zeiten zum Düngen sind März und April sowie der Herbst.
  4. Das Gras darf nicht feucht sein, weil das Granulat daran kleben bleibt.
  5. Es empfiehlt sich eine umgehende Wässerung nach dem Rasen düngen, damit die Nährstoffe gleich in den Boden dringen.

Die richtige Dosierung für den Rasen

Bei der Anwendung von Blaukorn als Rasendünger wird nicht selten übertrieben. Die meisten Hersteller statten ihre Produkte mit einer Dosierempfehlung aus. Als grober Richtwert kann von 300 bis 400 g Blaukorn für 10 qm Rasen ausgegangen werden. Mit großer Wahrscheinlichkeit reicht etwas weniger ebenfalls aus. Vorheriges Auflösen in der Gießkanne sollte unterbleiben, denn sonst sickern die Nährstoffe zu schnell in die tieferen Schichten des Bodens und der Rasen hat das Nachsehen.

Rasendünger: Stiftung Warentest lässt noch auf sich warten

Viele Konsumenten warten immer noch auf einen Test für Rasendünger. Stiftung Warentest hatte allerdings bisher noch keinen Dünger für den Rasen auf dem Prüfstand.

Als Alternative können sich Verbraucher über die Prüfreihe von Öko-Test informieren, in der verschiedene Gartendünger getestet wurden. Hier ging es jedoch in erster Linie um einen eventuell vorhandenen Schadstoffgehalt, der sich bei der Beurteilung massiv niederschlug.

Zu den schadstofffreien Düngern zählen Produkte von Neudorff, Manna und Gardol. Bei Rasendüngern handelt es sich um eine spezielle Form von Dünger mit einer eigens für den Rasen zusammengestellten Nährstoffkomposition, was den direkten Vergleich mit einem normalen Gartendünger eigentlich nicht gestattet. Es existieren aber von beiden Organisationen allgemeine Bemerkungen in Sachen Rasendünger. Stiftung Warentest und Ökotest sind sich einig, dass deutsche Hobbygärtner in ihrer Gesamtheit eigentlich zu viel Dünger ausbringen.

Auch wenn die Stiftung Warentest Rasendünger noch nicht im Detail getestet hat, gibt es die Möglichkeit, in Internet-Bewertungsportalen nach der Zufriedenheit von Käufern Ausschau zu halten. Oftmals vergeben Produktbewerter nicht nur bis zu fünf Sterne, sondern sie hinterlassen auch noch einen Kommentar, in dem sie ihre Erfahrungen näher beschreiben.

Compo Rasendünger

Rasendünger von Compo: marktführende Lösungen für Privat- und Profianwender

Das im nordrhein-westfälischen Münster ansässige Unternehmen legt besonders großen Wert auf eine innovative Produktentwicklung. Deshalb betreibt Compo eigene Versuchsanlagen und arbeitet mit externen Instituten zusammen. Außer auf Pflanzenschutzmittel und Blumenerden hat sich Compo auf Düngemittel spezialisiert. Compo Rasendünger sind unlängst bekannt und wie auch die Rasendünger der Firma Wolf, in Deutschland hergestellte Produkte.

Ein reichhaltiges Angebot an Compo Rasendünger

Ob als Langzeit Dünger, als Dünger für Neuanlagen oder mit Unkrautvernichter versehen, die Produktpalette der Firma Compo sieht für zahlreiche Anwendungsbereiche einen individuellen Rasendünger vor. Compo bietet zudem unterschiedlich große Verpackungen an.

Der Compo Rasendünger für Langzeit im 20 kg Pack reicht für insgesamt 750 qm Rasenfläche aus. In der Regel handelt es sich um Granulat, das mit einem Streuwagen schnell und einfach ausgebracht werden kann. Compo hat auch noch einen beliebten organischen Bio Naturdünger mit Sofort- und Langzeitwirkung im Angebot.

Die Wirkung von Kalium im Rasendünger Floranid Herbst

Durchgeführte Analysen der Stiftung Warentest ergaben, dass viele Nutz- und Ziergärten überdüngt sind, während im Boden von Rasenflächen vielerorts Nährstoffe fehlen. Nahezu dreiviertel aller getesteten Rasenböden enthielten zu wenig Kalium. Dieser Bodennährstoff wird zur Kräftigung des Pflanzengewebes, zur Regulierung des Wasserhaltes und für eine hohe Frostresistenz benötigt. Der Compo Rasendünger Floranid, der speziell für die Langzeit Düngung im Herbst empfohlen wird, ist mit reichlich Kalium angereichert, was beim Rasen die Zellstruktur stärkt und den Neuaustrieb im Frühjahr positiv unterstützt.

Aldi Rasendünger von Gardenline

Kostengünstig und effektiv: Aldi Rasendünger

Auch in den zahlreichen Aldi-Filialen steht jeweils zur passenden Jahreszeit Rasendünger zum Kauf bereit. Der Produktname lautet bei Aldi Nord PARK® und bei Aldi-Süd GARDENLINE®. Beide Aldi Rasendünger kosten erheblich weniger als ein vergleichbarer Dünger von Compo.

Stiftung Warentest hat bislang noch keinen eigenen Rasendünger Test durchgeführt, aber im Allgemeinen werden Aldi Produkte als qualitativ hochwertig betrachtet. Aldi Rasendünger sind Aktionsartikel, die manchmal schnell ausverkauft sind. Es empfiehlt sich, auf die jeweils gültigen Aldi-Angebote zu achten.

Aldi Rasendünger zum günstigen Preis

Der Aldi Rasendünger mit Langzeitwirkung, den es rechtzeitig zum Start der Gartensaison 2014 wieder zu kaufen gibt, weist Grundbestandteile im Verhältnis 20+5+8 (+2)(Stickstoff/Phosphor/Kalium/Magnesium) auf. Außerdem wurde diesem Dünger zur intensiven Grünfärbung des Rasens noch Eisen hinzugefügt. Dieser Aldi Rasendünger kann auch bei stark strapazierten Grünflächen verwendet werden.

Aldi Rasendünger für den Herbst

Der gekörnte Aldi Rasendünger für den Herbsteinsatz beinhaltet Isobutylidendiharnstoff und verfügt über die Zusammensetzung 10+5+20(+4). Er wirkt sich speziell auf ein gesundes Wurzelwachstum aus und schenkt dem Rasen Widerstandskraft, damit er der Kälte des Winters trotzt. Durch eine spätherbstliche Düngung sind die Rasengräser optimal mit allen Nährstoffen versorgt. Der Rasen bleibt dadurch auch im Winter grün und im Frühjahr können die neuen Grashalme kräftig austreiben.


Rasen kalken

Weshalb den Rasen kalken und wann sollte es geschehen?

Dass ein kräftig grüner Rasen einen nährstoffreichen Boden benötigt, versteht sich von selbst. Die Nährstoffe liefert der Rasendünger. Stellt sich jedoch die berechtigte Frage, weshalb der Rasen auch noch gekalkt werden sollte. Ist eine Kalkung des Rasens wirklich notwendig? Oder kann eventuell sogar auf Kalk verzichtet werden?

Rasen kalken, um den ph-Wert zu verbessern

Ob Rasen kalken zu den erforderlichen Pflegemaßnahmen des Grünbereichs im Garten zählt, lässt sich nicht pauschal beantworten. Letztendlich entscheidet der ph-Wert des Bodens über die Notwendigkeit einer Kalkung. Die Zugabe von Kalk nützt nur einem sauren Boden. Bei einem idealen Rasenboden mit ph-Werten zwischen 5,5 und 6,5 würde der Rasen durch die Kalkung zu alkalisch werden. Es fände dann statt einer Verbesserung eine Verschlechterung statt. Die meisten Rasen sind allerdings zu sauer, was sich leicht am Moosbewuchs feststellen lässt. Saure Böden leiden in der Regel unter Staunässe und unter Sonnenmangel. Der saure Regen trägt ebenfalls zur Versauerung des Rasens bei. Rasen kalken stellt zwar eine Lösung dar, noch besser wäre aber eine Veränderung der Bedingungen, die sauren Boden entstehen lassen. Staunässe resultiert aus verdichteten Bodenschichten. Vertikutieren und Besanden lockern den Untergrund auf, damit sich keine Staunässe mehr bildet. Kalk sollte nur auf einen Rasen ausgebracht werden, der einen ph-Wert unterhalb von 6,0 aufweist. Ein Bodentest stellt den aktuellen Wert fest.

Der beste Zeitpunkt zur Kalkdüngung

Es empfiehlt sich, den Rasen vor der Kalkung so tief wie möglich abzumähen. Von Vorteil ist zudem die Entfernung von Moos, idealerweise mit der Unterstützung eines Vertikutierers. Durch diese Vorbehandlung kann der Kalk besser in den Boden eindringen. Rasen kalken findet idealerweise unmittelbar nach dem Winter statt. Durch die fehlende Pflege in den kalten Monaten liegt der ph-Wert im zeitigen Frühjahr normalerweise niedriger als sonst, weshalb sich das Rasen kalken zu diesem Zeitpunkt besonders lohnt.
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Rasen kalken und düngen gleichzeitig, ist das sinnvoll?

Gleichzeitig düngen und Rasen kalken würde weniger Arbeit bedeuten. Doch wie empfindet das der Rasen?

Kalk schenkt dem Boden eine vorteilhafte Krümelstruktur und darüber hinaus ein reges Bodenleben. Durch das Rasen düngen erhält der Boden alle Nährstoffe, die er braucht. Beide Maßnahmen dienen einem kräftigen und gleichmäßigen Wachstum des Rasens und könnten deshalb eigentlich in einem Arbeitsgang erfolgen.

Dieser Gedanke bietet sich an, lässt sich aber nicht immer in die Realität umsetzen. Mit dem Düngen und Kalken am selben Tag wäre der Rasen schlichtweg überfordert, zumal der Kalk die Wirkung des Düngers ungünstig beeinflusst. Der Stickstoff des Düngers wird vom Kalk mobilisiert. Regen erledigt den Rest, denn er wäscht den Stickstoff aus. Nach dem Kalken sollte deshalb mindestens vier Wochen lang gewartet werden, bis der Rasen für eine Düngung bereit ist. Eine Kalkunk kann schon sehr früh im Jahr vorgenommen werden, was bei einer Düngung nicht immer sinnvoll ist.

Rasen kalken – Vorgehensweise

Das Kalken des Rasens wird idealerweise im Frühjahr vorgenommen, eventuell sogar schon im Februar. Der Zeitpunkt kann variieren. Wichtig ist dagegen kurzgeschnittenes Gras, damit das Eindringen in den Boden nicht behindert wird. Vorheriges Vertikutieren wirkt sich positiv aus. Das Ausbringen erfolgt am besten mit einem Streuwagen. Die anschließende Wässerung befördert den Kalk in den Boden.

Rasen kalken – die richtige Menge

Wie viel Kalk benötigt wird, hängt vom ph-Wert des Bodens ab. Ergibt die Bodenanalyse einen Wert von 6,0 und höher sollte komplett auf das Kalken verzichtet werden. Rasen kalken empfiehlt sich nur bei sauren Böden, um einer Versauerung entgegenzuwirken. Bei einem ph-Wert unterhalb 5,0 wird zu einer Menge von 200 g pro Quadratmeter geraten. Liegt der ph-Wert etwas höher, bedarf es weniger Kalk.


Wann Rasen düngen?

Den richtigen Zeitpunkt fürs Rasendüngen finden

Das ABC der Rasenpflege birgt wertvolle Tipps, die zu einem vortrefflichen Wuchs und einem satten Grün führen. Wer die einzelnen Punkte kennt und beherzigt, kann voller Stolz auf eine wunderschöne Rasenfläche blicken.

Die Basis bildet eine angemessene Nährstoffversorgung, die sich mit dem Düngen zur rechten Zeit erreichen lässt.

Wann Rasen düngen nach Neuansaat?

Eine besonders intensive Fürsorge benötigt der Rasen direkt nach der Neuansaat. Die Samen müssen keimen und sich zu kräftigen Gräsern entwickeln. Dazu sind regelmäßige Wässerungen nötig, damit die jungen Halme keinen Durst leiden. Bei fehlendem Regen ist tägliches Besprengen des Rasens notwendig, damit die oberste Bodenschicht nicht austrocknet. Oftmals beinhalten Rasensamenmischungen einen Startdünger, der dem heranwachsenden Rasen Nährstoffe mit auf den Weg gibt. Ansonsten kann direkt nach der Aussaat gleich etwas Dünger ausgebracht werden.

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Spitzen schon die ersten Halme aus dem Boden, sollten Düngermaßnahmen unterbleiben, denn sonst besteht die Gefahr des Verbrennens. Erst wenn dreimal gemäht wurde sind die Graspflanzen kräftig genug, dass ihnen das Düngen nicht mehr schadet.

Wann Rasen im Frühjahr düngen?

Nach einem langen kalten Winter braucht der Rasen eine Frischzellenkur in der Form einer Düngung. Aber zunächst steht das Vertikutieren an, um einen verdichteten Rasen auszudünnen und Moos und Unkräuter zu entfernen. Liegt der ph-Wert des Bodens in einem zu niedrigen Bereich, sollte der Rasen danach auch noch gekalkt werden. Erst wenn diese Pflegearbeiten abgeschlossen sind und der Rasen sich erholt hat, folgt die erste Düngung des Jahres. Für gewöhnlich liegt dieser Zeitpunkt nicht vor dem April.

Wann Rasen im Herbst düngen?

Die Herbstdüngung bereitet den Rasen auf die kalten Monate vor. Stickstoff fördert das Wachstum, was die naturgemäße Vorbereitung auf die Winterruhe stört. Kalium stärkt dagegen die Widerstandskraft des Grases und beugt Frostschäden vor. Der Dünger im Herbst, der im September oder Oktober ausgebracht werden sollte, enthält wenig Stickstoff und dafür mehr Kalium.

Wann Rasen mit Unkrautvernichter düngen?

Die Kombination von Dünger und Unkrautvernichter kann sowohl im Frühjahr als auch im Herbst erfolgen. Von den Herstellern wird generell die Zeitspanne von März bis September empfohlen. Am effektivsten ist das Ausbringen von Dünger und Unkrautvernichter allerdings von Juni bis August. Wir empfehlen den speziellen Rasendünger LQ 400* von Wolf, der gleichzeitig auch Unkrautvernichter enthält. Er reicht in etwa für 400 Quadratmeter. Es gibt auch kleinere Verpackungseinheiten für 100 oder 250 Quadratmeter, diese sind unter die Produktnamen Wolf LQ 100 oder 250* zu finden.

Wann Rasen vertikutieren?

Das Vertikutieren des Rasens geschieht am besten schon im März, damit Rasenfilz und Moose verschwinden und den Graswurzeln mehr Sauerstoff zur Verfügung steht. Brachte der Sommer viel Regen, der zu einer Verdichtung des Bodens führte, empfiehlt sich ein zweites Vertikutieren im August oder Anfang September.

Wann Rasen kalken?

Prinzipiell kann der Rasen das ganze Jahr über gekalkt werden. Der beste Zeitpunkt liegt allerdings direkt nach einer Bodenbelüftung. Weil das Vertikutieren meist im Frühjahr vollzogen wird, fällt der ideale Zeitpunkt für das Kalken in die gleiche Jahreszeit. Saure Böden erhalten durch das Kalken einen besseren ph-Wert, was den Wuchs von Moos und Unkraut eindämmt. Wird der Rasen im Herbst vertikutiert, ist natürlich auch danach eine Kalkgabe möglich.

Wann Rasen düngen nach kalken?

Der Kalk muss sich erst komplett auflösen bis wieder gedüngt werden kann. Ausgiebiges Wässern beschleunigt diesen Prozess. Mit dem Düngen sollte aber trotzdem mindestens zwei Wochen lang gewartet werden. Dünger und Kalk verfügen über eine ungünstige Wechselwirkung zueinander, weshalb auf ein gleichzeitiges Düngen und Kalken besser verzichtet wird.

Wann Rasen mit Eisendünger düngen?

Bei gelb gewordenem Rasen raten Experten zu einem Eisendünger. Vorher sollte gemäht werden. Es muss auch sichergestellt sein, dass das Thermometer während und nach dem Düngen nicht unter die Frostgrenze fällt. Eisendünger entfaltet sich bei einer Ausbringung im März bzw. im April und von August bis Oktober am wirkungsvollsten.

Wann düngen und Rasen nachsäen?

Eine Nachsaat des Rasens ist vom Frühling bis zum Herbst möglich, heißes Sommerwetter nicht eingerechnet. Die Temperatur sollte über 10° C liegen, was das sehr zeitige Frühjahr ausschließt. Vor dem Nachsäen muss der Rasen kurz geschnitten und loses Moos und eventuell auf dem Rasen liegendes Laub entfernt werden. Die Düngung wird idealerweise bereits einen Tag vor der Nachsaat ausgeführt, damit die nachwachsenden Gräser optimal mit Nährstoffen versorgt sind. Die Zeit danach ist eine gute Bewässerung wichtig, damit die jungen Halme schnell an Größe zulegen.