Japanisches Heilpflanzenöl

– Veröffentlicht in: Gesundheitstipps

Japanisches Heilpflanzenöl ist als Hausmittel gefragt, doch hält es auch, was es verspricht?

Alternative Heilmethoden erfreuen sich in der Bevölkerung einer stetig steigenden Popularität. Ganz oben auf der Beliebtheitsskala steht die Verwendung von pflanzlichen Wirkstoffen zur Wiederherstellung der Gesundheit oder zur Linderung bestehender Beschwerden.

Das Japanische Heilpflanzenöl hat mittlerweile zu Recht einen festen Platz in der Kategorie der natürlichen Heilmittel eingenommen. Erhältlich ist das Öl in Drogerien, Reformhäusern, Apotheken sowie über entsprechende Online-Shops im Internet.

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Inhaltsstoffe

Japanisches Heilpflanzenöl besteht aus den natürlichen Wirkstoffen des Minzöls. Die Grundlage liefert dabei in den meisten Fällen die Ackerminze mit der botanischen Bezeichnung „Mentha arvensis“. Darüber hinaus wird auch noch die Pfefferminze verwendet, was sich beim Kauf entsprechender  Produkte am deutlich höheren Preis bemerkbar macht. Die Gewinnung des ätherischen Öls geschieht mit dem Wasserdampfdestillationsverfahren.

Anwendung des Heilpflanzenöls

Japanisches Heilpflanzenöl zum Inhalieren

Am bekanntesten wird der Einsatz des alten Hausmittels als Mittel zur Linderung bei Husten, Schnupfen und sonstigen Erkältungskrankheiten sein. Vollkommen unkompliziert und überall anwendbar ist dabei das Aufträufeln von etwa 2 Tropfen auf ein Taschentuch mit anschließendem Einatmen des Aromas. Die Nase wird auf diese Weise schnell wieder frei. Natürlich kann Japanisches Heilpflanzenöl auch mit Dampf inhaliert werden. Dabei geht man von etwa 3 Tropfen Öl für eine Schüssel voll kochendem Wasser aus.

Japanisches Heilpflanzenöl zum Einreiben

Japanisches Heilpflanzenoel

Japanisches Heilpflanzenöl

Bei Muskel- und Nervenschmerzen bringt das 2- bis 3-malige tägliche Einreiben der betroffenen Stellen mit Japanischem Heilpflanzenöl baldige Linderung. Als Dosis sind jeweils 3-5 Tropfen angebracht. Wird Japanisches Heilpflanzenöl leicht an den Schläfen einmassiert, kommen auch Kopfschmerzen rasch zum Erliegen.

Japanisches Heilpflanzenöl zur innerlichen Anwendung

Bei Magen- und Darmbeschwerden sowie Völlegefühl und Blähungen, aber auch als zusätzliche Maßnahme bei Erkältungskrankheiten, wird die innerliche Anwendung empfohlen. 1-2 Tropfen Japanisches Heilpflanzenöl in einem Glas Wasser genügen. Warmes Wasser ist dabei kaltem oder gar heißem Wasser vorzuziehen. Das Trinken sollte nicht hastig erfolgen sondern langsam Schluck um Schluck. Alternativ lässt sich das Öl auch auf einem Stück Würfelzucker einnehmen.

Ein paar Vorteile des Japanöls

  1. Innerliche Anwendung
  2. Äußerliche Anwendung
  3. Inhalation möglich
  4. Natürliche Wirkstoffe

Anwendungshinweise beachten

Angeboten wird Japanisches Heilpflanzenöl zumeist in 10 ml – Flaschen. Wie bei anderen Arzneimitteln nennt auch hier die Packungsbeilage die Details, die bei der Anwendung zwingend zu beachten sind. So können gerade bei empfindlichen Personen auch Nebenwirkungen auftreten.

Dringend abzuraten ist der Einsatz von Japanischem Heilpflanzenöl bei vorhandenen Schädigungen von Leber und Galle, bei Asthma und bei Kleinkindern unter 2 Jahren. Das Einreiben der Brust und  die direkte Umgebung während der Stillzeit sollte ebenfalls unterbleiben. Japanisches Heilpflanzenöl muss zudem unbedingt für Kinder unzugänglich aufbewahrt werden. Im Zweifelsfall immer zuerst einen Arzt hinzuziehen.

Japanisches Pfefferminzöl gegen Mundgeruch

Als unangenehme Angelegenheit wird Mundgeruch sowohl von den Betroffenen selbst als auch von deren Mitmenschen betrachtet. In besonders schlimmen Fällen führt chronischer Mundgeruch sogar ins soziale Abseits.

Schätzungen zufolge, leidet etwa jeder Vierte unter abstoßenden Ausdünstungen aus dem Mund. Gelegentlich ist es den Betroffenen gar nicht bewusst, dass sie streng aus dem Mund riechen. Entgegen der Annahme, Mundgeruch wird vorwiegend durch Magenprobleme ausgelöst, liegt die Ursache meist in Störungen des Mund-, Nasen- und Rachenraums begründet.

Das japanische Heilpflanzenöl beseitigt Fäulnisbakterien im Mund und kann zur Wiederherstellung einer gesunden Mundflora beitragen.

Anwendung:

1-2 Tropfen Heilpflanzenöl ins Zahnputzwasser geben, eventuell gurgeln. Der Geschmack des angereicherten Wassers ist zwar leicht bitter, aber dennoch minzig. Die Wirkung des Heilpflanzenöls als Mittel gegen Mundgeruch hält sehr lange an.

Hinweis: Hinter Mundgeruch können sich ernsthafte Erkrankungen verbergen. Ein Gespräch mit einem Arzt bringt die Lösung des Problems sicherlich einen Schritt näher. Ansonsten verhelfen, außer Gurgeln, ein paar weitere Maßnahmen zu einem frischen Atem, wie regelmäßig Zähne putzen, Zähne von einem Zahnarzt kontrollieren lassen, gesunde Ernährung, wenig Alkohol und der Verzicht auf Zigaretten.

Mögliche Nebenwirkungen des Japanischen Heilpflanzenöls

Auch wenn es sich um ein Produkt mit natürlichen Inhaltsstoffen handelt, lassen sich Nebenwirkungen nicht grundsätzlich ausschließen.

  • Nach der innerlichen Anwendung können Magenbeschwerden auftreten.
  • Äußerlich genutzt, besteht ein minimales Risiko, dass die Haut mit Juckreiz oder Rötung reagiert. Unter diesen Umständen schnell handeln und die Haut mit klarem Wasser gründlich reinigen.
  • Bei äußerst sensiblen Personen sind allergische Reaktionen möglich. Typische Symptome: Hautirritationen nach dem Auftragen auf die Haut bzw. starker Reizhusten bei der Inhalation.
  • Wann immer eine Nebenwirkung zum Vorschein kommt, sollte die Anwendung mit sofortiger Wirkung unterbrochen werden. Gegebenenfalls diesbezüglich einen Arzt oder Apotheker um Rat fragen.

Japanisches Heilpflanzenöl zur Raumklimaverbesserung

Das ätherische Öl eignet sich vorzüglich zur Anwendung in einer Duftlampe, damit es in der Wohnung besser riecht. Diese Art von Aromatherapie dient in erster Linie der Steigerung des Wohlbefindens.

Bereits in früheren Zeiten setzten die alten Hochkulturen von Pflanzen stammende Duftstoffe für therapeutische und rituelle Zwecke ein. Indem der Geruchssinn angesprochen wird, findet eine Wirkung auf Körper und Psyche statt.

Nach Meinung von Aromatherapeuten, hilft Pfefferminzöl bei Kopfschmerzen, macht munter, schafft klare Gedanken und fördert die Kreativität.

Anwendung: Schale der Duftlampe mit Wasser füllen und ein paar Tropfen Japanisches Pfefferminzöl hinzufügen. Nicht zu viel, sonst wird der Geruch zu intensiv und es kommt eventuell zu Augenreizungen.

Übrigens: In der Duftlampe funktioniert das Öl auch als Rauchverzehrer.

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